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Einmal aus der Routine ausbrechen – ein Sommer auf Malta


Julian, 20 Jahre, Industriekaufmann, war 4 Wochen zum Praktikum auf Malta

Hey! Mein Name ist Julian und ich war mit ERASMUS+ 4 Wochen auf der schönen Mittelmeerinsel Malta.

Durch meine Ausbildung wusste ich schon früh, dass ich beruflich etwas internationales machen möchte, wo ich zwischen vielfältigen Menschen und Kulturen vermitteln kann, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen! Wieso also nicht einen ersten Schritt mit einem Auslandspraktikum machen, einmal aus der Routine ausbrechen und sich auf ein kleines berufliches und privates Abenteuer einlassen?
Nach meiner Bewerbung ging es dann plötzlich alles ganz schnell: Bildung im Ausland gab das „Go“ für meine Teilnahme und wenige Wochen später sah ich schon mein Wunschziel Malta und einen überraschend coolen Praktikumsbetrieb am Horizont.
Beim Vorbereitungstreffen hat mich Mirjam von Bildung im Ausland dann schnell durch den Papierkram durchgelotst, alle Fragen beantwortet und mir noch ein paar Tipps mitgegeben – jetzt war ich startklar!
Malta hat einen sympathischen südlichen Lebensstil, jede Menge schöne und auch verborgene Buchten und ein buntes Nachtleben in St. Julian, wo jeder Geschmack fündig wird – ein ideales Ziel um Entspannung und Action für einen tollen Sommer zu vereinen.
Mein Arbeitplatz war die Bortex Group, einem Herrenausstatter für Business- und Abendmode, die von Malta aus den gesamten Vertrieb und das Marketing für Europa steuerten. Ich war fasziniert, wie innerhalb der freundlichen und entspannten südlichen Arbeitsatmosphäre, so professionell gearbeitet wurde. In einem Gebäude mit Designern, Fotografen und vielen kreativen Köpfen zu Arbeiten war das was ich suchte und doch irgendwie ein Stilbruch für mich – aber genau das was ich brauchte, um völlig neue Eindrücke zu gewinnen.
Obwohl ich sehr offen auf Menschen zugehe, war ich natürlich am Anfang etwas nervös bei dem Gedanken vielleicht keinen Anschluss oder neue Leute zu finden, da ich ja alleine reiste – aber bevor ich mir auf Malta darüber überhaupt den Kopf zerbrechen konnte, war ich schon von Mitbewohnern, Freunden meiner Mitbewohner und vieler neuer Bekanntschaften von Ausflügen und Events umringt, mit denen ich wohl einen meiner besten Sommer durchlebt habe!
Bei meiner ganzen Reise hat mich Mirjam immer super unterstützt und dafür gesorgt, dass man sich nie verloren fühlt.
Falls du jetzt auch bald zu deiner Reise aufbrechen möchtest, wünsch ich dir viel Spaß!!!
Sonnige Grüße, Julian

Was bringt ein Auslandsaufenthalt?


Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis zum Jahr 2020 10% aller Auszubildenden einen Teil ihrer Ausbildungszeit im Ausland verbringen. Warum so ein Auslandsaufenthalt gerade für junge Menschen so wichtig ist, erläutert Klaus Fahle, Leiter der Nationalen Agentur Bildung für Europa, in einem Interview dem Handwerksblatt. Gerade soziale Kompetenzen werden durch die Erfahrungen im Ausland enorm gestärkt, so Fahle. Davon profitere nicht nur der einzelen Jugendliche, sondern auch der ausbildende Betrieb. Zudem kehre sich durch die Teilnahme an einem Auslandsaufenthalt die Angst vor dem Fremden häufig in „Freude an der Vielfalt“ um – und fördert dadurch den europäischen Gemeinschaftsgedanken. Das ganze Interview gibt es hier.

ERASMUS wird 30!


Das europäische Austauschprogramm ERASMUS wird 30! Zum runden Geburtstag hat der Deutschlandfunk dem Programm eine ganze Seite gewidmet – mit Interviews, Hintergrundinformationen und Tipps, wie jeder selbst teilnehmen kann und damit die Europäische Gemeinschaft aktiv mitgestalten kann. Schau rein, unter deutschlandfunk.de.

ERASMUS+ Projekte nach Großbritannien


Laut einer Meldung der deutsche Nationalagentur vom 11.04.2017 ist die Finanzierung von ERASMUS+ Projekten mit Großbritannien, die in den Jahren 2017 und 2018 bewilligt werden, gesichert. Weiterhin ist die Teilnahme Großbritanniens an EU-Projekten nach Ausscheiden aus der Union Teil der Austrittsverhandlungen. Hier gibt es demnach noch keine abschließende Entscheidung, was Projekte ab 2019 betrifft. Detaillierte Informationen werden auf der britischen ERASMUS+ Seite veröffentlicht.

Erfahrungsbericht eines dreiwöchigen Auslandspraktikums in Irland (Cork)


Die Auszubildende Joulia Burtakova berichtet über ihre Erfahrungen aus einem dreiwöchigen Praktikum bei einer irischen Hilfsorganisation:

Joulia Burtakova

Joulia Burtakova, Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement

„Im Rahmen meiner kaufmännischen Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement an der Helmut Schmidt Schule habe ich mich für ein freiwilliges 3-wöchiges Auslandspraktikum entschieden.

In diesem Bericht möchte ich meine persönlichen Erfahrungen bezüglich meines Auslandsaufenthaltes in Cork und meines Auslandpraktika bei der Hilfsorganisation „Greater Chernobyl Cause“ wiedergeben.

Ich habe mein Praktikum bei der Hilfsorganisation „Greater Chnernobyl Cause“, Cork, Irland vom 08.10.16 bis 29.10.16 im Büro absolviert.

Diese Organisation beschäftigt sich mit den Menschen in Kasachstan, Ukraine und Russland die von der Nuklearkatastrophe am 26. April 1986 in Tschernobyl betroffen waren. Sie versuchen diese Menschen mit Lebensmitteln und Waren zu versorgen und ihre Lebensqualität etwas aufzubessern.

Ich habe interessanterweise festgestellt, dass sich die Arbeitsstrukturen in Irland deutlich von den mir bekannten deutschen Arbeitsstrukturen unterschieden. Pünktlichkeit ist in der irischen Geschäftswelt nur selten vertreten, was den Deutschen hingegen sehr wichtig ist. Dennoch war das Kennenlernen und Entdecken dieser Unterschiede eine sehr spannende Erfahrung für mich und erforderte ein gewisses Maß an Anpassungsfähigkeit.

Meine Aufgaben im Büro waren sehr abwechslungsreich und geprägt von hoher Eigeninitiative und selbständigen, eigenverantwortlichen Arbeiten. Ich konnte dadurch vieles Lernen und mich weiterentwickeln.

Meine Hauptaufgabe war das Übersetzen von Englisch zu meiner Muttersprache Russisch und von Russisch zu Englisch, da die Hilfsorganisation sehr viel mit Russland zusammenarbeitet.

Es war eine große Herausforderung mich in einem englischen Arbeitsumfeld, trotz jahrelangem Schulenglisch mit guten Ergebnissen zurechtzufinden. Dadurch konnte ich aber fachlich, als auch persönlich profitieren und meine Englischkenntnisse deutlich verbessern.

teilnehmer eines auslandspraktikums in irland

Fazit

Im Rahmen meines Auslandpraktika in Cork konnte ich viele positive und lehrreiche Erfahrungen sammeln.

Meine beste Erfahrung war wohl die persönliche Entwicklung, die ich aufgrund des Auslandsaufenthaltes erfahren konnte. Meine Sprachkenntnisse haben sich deutlich verbessert und ich habe die „Angst“ vor dem Englisch sprechen abgelegt und bekam eine gewisse Routine.

Auch die geforderte Selbständigkeit und Offenheit sowie das Zurechtkommen in einer für mich zu Beginn noch fremden Kultur bereicherten mich.“

Englisch lernen im Praktikum – in UK, Irland oder auf Malta


Sprachkenntnisse verbessern und gleichzeitig Berufserfahrung im Ausland sammeln – diese Möglichkeit bietet dir ein Praktikum im Ausland mit Bildung im Ausland.

Im Praktikum Englisch verbessern

im Praktikum Englisch lernenWährend eines einwöchigen Sprachkurses in UK, Irland oder auf Malta frischst du deine Englischkenntnisse auf, lernst die Stadt und die Menschen kennen und triffst auf junge Menschen aus aller Welt. Das Level des Sprachkurses orientiert sich an deinen Vorkenntnissen, die am ersten Tag bei einem Einstufungstest abgefragt werden. Keine Panik, wenn dein Englisch bisher nicht besonders gut ist – deshalb bist du hier!

Nach der ersten Woche Englischunterricht, Orientierung und Leute kennenlernen, vertiefst du ab der zweiten Woche im Praktikum deine Englischkenntnisse. Das Praktikum findet in deinem Berufsbereich statt. D.h., deine Erfahrungen und Vorkenntnisse, die du bereits gesammelt hast, fließen in die Auswahl des Praktikumsunternehmens ein. Grundlage hierfür sind deine Bewerbungsunterlagen. Während des Praktikums kannst du im Kontakt mit Kollegen deine Englischkenntnisse weiter verbessern, sammelst interkulturelle Erfahrung und knüpfst Kontakte zu Unternehmen und Menschen aus anderen Ländern. Das alles macht dich selbstständiger und selbstsicherer im Umgang mit neuen und fremden Situationen und bringt vor allem jede Spaß, neue Motivation und Erfahrung!

ERASMUS + SchülerDas Praktikumsunternehmen wird über eine Agentur vor Ort organisiert, die über ein gutes Netzwerk an Firmen verfügt. Diese Agentur steht dir auch während deines gesamten Aufenthaltes unterstützend zur Seite, falls du mal Hilfe brauchst. Bevor du wieder nach Deutschland zurückreist findet ein Auswertungstreffen mit deiner Partneragentur statt. Als Nachweis deines Praktikums erhältst du das Zertifikat EUROPASS Mobilität, welches für zukünftige Bewerbungen im In- und Ausland hilfreich sein kann.

Unterstützung durch Bildung im Ausland

Bildung im Ausland unterstützt dich bei der Organisation, Vorbereitung und Finanzierung deines Auslandspraktikums. Wenn du gerade eine berufliche Ausbildung absolvierst, also an einer Berufsschule eingeschrieben bist, und über 18 Jahre alt bist, kannst du dich auf ein Stipendium aus dem ERASMUS+ Programm der EU bewerben. Informiere dich über die Teilnahmevoraussetzungen und bewirb dich hier.

Neben der Bereitstellung von ERASMUS+ Stipendiengeldern kümmern wir uns um die pädagogische Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Auslandsaufenthalte. Auch die Unterkunft, also ein Zimmer in einem Wohnheim oder einer Gstfamilie, kann über Bildung im Ausland organisiert werden.

Liverpool von oben

Praktikum in UK, Irland oder auf Malta – Kosten

Da in den verschiendenen Ländern die Lebenshaltungskosten sehr unterschiedlich sind, sind auch die Kosten für ein Praktikum mit Englischkurs sehr unterschiedlich. Über die Förderung über das ERASMUS+ Programm kann ein großer Teil der Kosten jedoch aufgefangen werden. Du solltest damit rechnen, dass du deine An- und Rückreise, Verpflegung vor Ort sowie Freizeitaktivitäten selbst zahlen musst. Alles andere – Vorbereitung im Inland, Sprachkurs, Unterkunft, Vermittlung eines Praktikumsplatzes, Ansprechpartner vor Ort – ist in der Regel über das Stipendium abgedeckt.

ERASMUS+ Projekt BreMover – noch 12 Stipendien verfügbar!

Das ERASMUS+ Projekt BreMover von Bildung im Ausland ermöglicht Auszubildenden aus Bremen und dem Bremer Umland die Teilnahme an einem Mobilitätsprojekt während der Ausbildung. Noch bis Mai 2017 finden die drei- bis vierwöchigen Auslandspraktika in einem anderen europäischen Land statt. Neben der finanziellen und organisatorischen Unterstützung erhalten die jungen Menschen vor allem pädagogische Begleitung während der gesamten Lernerfahrung.

Es sind aktuell noch 12 Stipendienplätze frei! Hier findest du weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und die Bewerbungsunterlagen.

Sprachkurs und Praktikum in Irland, England oder auf Malta

Vom 26.06. bis 23.07.2016 bietet Bildung im Ausland allen BerufsschülerInnen, Auszubildende und AbsolventInnen einer beruflichen Ausbildung die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig den eigenen Beruf im Ausland im Rahmen eines Praktikums auszuprobieren.

ERASMUS+ Studenten_verkleinertWorum geht es genau?

Eine Woche Sprachkurs und drei Wochen Praktikum in deinem Berufsfeld in England, Irland oder auf Malta.

Für wen?

Auszubildende, BerufsschülerInnen und AbsolventInnen einer Berufsausbildung aus allen Berufsbereichen; Volljährigkeit und Englischgrundkenntnisse sind Voraussetzung.

Was kostet das?

Für den 4-wöchigen Aufenthalt stehen Stipendien aus dem ERASMUS+ Projekt BreMover zur Verfügung. Folgende Kosten entstehen dir:

Malta

Malta_verkleinertFür den Aufenthalt auf Malta übernimmst du lediglich die Reisekosten und eine Kaution von 50€.

Über das Stipendium sind folgende Kosten gedeckt:

  • Unterkunft in einer WG/Wohnheim (eigene Verpflegung, ggf. Doppelzimmer)
  • Eine Woche Sprachkurs auf Malta
  • Verpflegungskosten in Höhe von 200€
  • Vermittlung eines berufsbezogenen Praktikums
  • Ansprechpartner vor Ort
  • Vor- und Nachbereitung durch Bildung im Ausland

Die Kosten für An- und Rückreise (ca. 250€) und Verpflegung übernimmst du selbst.

Irland

Du zahlst für den Aufenthalt in Irland 140€ plus eine Kaution von 50€.

Darin enthalten sind:

  • Unterkunft in einer WG/Wohnheim (eigene Verpflegung)
  • Eine Woche Sprachkurs in Cork
  • Vermittlung eines berufsbezogenen Praktikums
  • Ansprechpartner vor Ort
  • Vor- und Nachbereitung durch Bildung im Ausland

Die Kosten für An- und Rückreise (ca. 200€) und Verpflegung übernimmst du selbst.

England:

Du zahlst fürden Aufenthalt in Liverpool 115€ plus 50€ Kaution.

Darin enthalten sind:

Liverpool Waterfront_verkleinert

  • Unterkunft in einer WG/Wohnheim (eigene Verpflegung)
  • Eine Woche Sprachkurs in Liverpool
  • Vermittlung eines berufsbezogenen Praktikums
  • Ansprechpartner vor Ort
  • Vor- und Nachbereitung durch Bildung im Ausland

 

Informationen zur Bewerbung findest du hier. Bewerbungsschluss ist der 29.03.2016.

School_verkleinert

Studienreise nach Cork / Irland

Anfang Oktober reisten Werner Eisenach (Schulleiter am Schulzentrum Walliser Straße), Matthias Schütte (Berufsschullehrer am Schulzentrum Walliser Straße) sowie Mirjam Seidlitz (Projektmanagerin bei Bildung im Ausland) nach Irland, um Kontakte zu Praktikumsunternehmen für Auszubildende aus Bremen herzustellen. Die Studienreise wurde über das EU-Programm ERASMUS+ kofinanziert.

Auf dem Programm standen neben Arbeitstreffen mit dem Kooperationspartner Partnership International die Besichtigung der Sprachschule Cork English World, Treffen mit verschiedenen Unternehmen, die Praktika im Bereich Büromanagement für Auszubildende anbieten und ein Ausflug in das Umland von Cork.

Auffallend waren die Büroräume der Firmen, die alle in der Innenstadt von Cork lagen. Auf kleinem Raum arbeiten viele MitarbeiterInnen zusammen – Auszubildende, die hier ein Pratikum machen, sind also mitten drin. Für die Tätigkeiten im Bereich Büromanagement sollten PraktikantInnen Kommunikationsstärke und Motivation mitbringen – dann kann ein Aufenthalt hier überaus erfolgreich ablaufen. Die Unternehmen freuen sich über Auszubildende aus Deutschland, denn diese bringen häufig gute Englischkenntnisse und – durch die Erfahrung im eigenen Ausbildungsbetrieb – Selbstständigkeit mit.

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