Author Archives: m.seidlitz

Selbstständigkeit, Englischkenntnisse, Anpassungsfähigkeit – Erfahrungen aus sechs Wochen Dublin

Im Rahmen meiner Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau habe ich mich entschieden, ein 6-wöchiges Praktikum in Dublin zu absolvieren. Ich habe mich für Dublin entschieden, da ich noch nie in Irland war und mich die irische Kultur sehr interessiert hat. Bildung im Ausland hat dabei eine entscheidende Rolle gespielt, indem sie mir den geeigneten Betrieb heraussuchten, der auch zu meiner Ausbildung passt. Alle meine Fragen wurden schnell beantwortet, was meine anfänglichen Unsicherheiten deutlich reduzierte.

Meine Erwartungen und tatsächlichen Erfahrungen

Ich hatte relativ hohe Erwartungen an das Auslandspraktikum. Ich hoffte, meine Englischkenntnisse zu verbessern, praktische Erfahrungen im Bereich Sport und Fitness zu sammeln und einen Einblick in die irische Arbeitswelt zu bekommen.

Der Betrieb, in dem ich eingesetzt wurde, betreibt einen großen Online-Handel für Sport- und Fitnessgeräte. Außerdem beliefern sie Schulen und haben einen beeindruckenden Ausstellungsraum, in dem Kunden die Produkte anschauen und kaufen können.

Ich hatte die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche wie das Sales Department und den Customer Service hineinzuschnuppern. Obwohl ich auch typische Praktikantenaufgaben wie das Ausfüllen von Excel-Tabellen oder das Kopieren von Dokumenten übernehmen musste, war die Arbeit sehr abwechslungsreich.

Persönliche und berufliche Veränderungen

Durch den Aufenthalt in Dublin haben sich sowohl meine persönlichen als auch meine beruflichen Fähigkeiten weiterentwickelt. Persönlich bin ich selbstständiger geworden, und durch die Notwendigkeit, in einem fremden Land alleine zurechtzukommen, wurde meine Anpassungsfähigkeit deutlich gestärkt. Beruflich konnte ich Einblicke in die Funktionsweise eines internationalen Unternehmens gewinnen und wichtige praktische Erfahrungen sammeln.

Tipps für andere Auszubildende

Als Tipp würde ich weitergeben, sich vorher über das Land zu informieren. Es kann helfen, sich schneller einzugewöhnen, und außerdem können so auch kulturelle Missverständnisse vermieden werden. Außerdem sollte man probieren, offen und flexibel neuen Situationen gegenüberzutreten, so ist es einfacher, sich an die neue Situation zu gewöhnen und sich schnell einzuleben.

Nele P., Sommer 2024 

Arbeit auf einer Insel, wo andere Urlaub machen

Mein Name ist Lasse und ich bin 21 Jahre alt. Aktuell mache ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Speditions und Logistik Dienstleistungen, zu welcher ich noch eine Zusatzqualifikation zum Europakaufmann absolviere. Um das Zertifikat hierfür zu erhalten, ist ein Auslandspraktikum nötig, weshalb ich also Fuerteventura gelandet bin.

3 Wochen einen Arbeitsweg zu haben, der mit Palmen, Sand und gut gelaunten Mitmenschen versehen ist. Da gab es schonmal schlechtere Wege.

Das Praktikum absolvierte ich bei „Education and Mobility“, was gleichzeitig auch unser Ansprechpartner / Organisation auf der Insel war. Schon vorher, war ich sehr offen und war
einfach nur gespannt, auf die Art und Weise der Arbeitsverhältnisse im Ausland. Meine Erwartungen wurden mit vielen verschiedenen Eindrücken erfüllt und ich hatte das erste Mal in meinem Leben, einen komplett anderen Alltag den ich genießen durfte.

Meine Arbeitszeiten waren von 09:30 Uhr – 14:00 Uhr. Schon bei Ankunft in Corralejo lernten wir gleich am ersten Tag eine unserer Zuständigen Kontaktperson kennen. Es lief alles sehr herzlich ab, wir wurden sofort über alles bezüglich unseres Aufenthaltsortes und unserer Unterkunft aufgeklärt. Aufgrund unserer späten Ankunft teilte man uns mit, dass wir am nächsten Tag noch nicht arbeiten müssen.

Um 09:30 Uhr hab ich dann meinen ersten Arbeitstag begonnen und wurde gleich genau so herzlich von allen anderen des Unternehmens empfangen. So habe ich dann eine kleine Einführung grob über alle Aufgabenbereiche bekommen und konnte dann als erste Aufgabe, Rechnungen für andere Teilnehmer erstellen. Nach dem die Rechnungen erledigt und hochgeladen waren, wurde mir dann schon die nächste Aufgabe erklärt. Ich durfte ein Portfolio/Präsentation über ein anderes Apartment erstellen. Hierzu habe ich dann mit meiner Zuständigkeitsperson besprochen, wie und was Sie erwartet. Die Aufgabe habe ich dann am Folgetag, nach Besichtigung des Apartments, fertigstellen können. Nicht nur das Erstellen von Rechnungen und Präsentationen waren dann meine Aufgabenbereiche für die nächsten Wochen, sondern ich durfte auch Zertifikate erstellen/bearbeiten, durfte Mails für neue Teilnehmer erstellen, sowie dessen „Willkommenspakete“ vorbereiten. Durch das Besichtigen der Apartments hat man dann auch schnell einen gewissen Überblick von Corralejo bekommen können.
So hatte ich dann in den kommenden Wochen einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz den ich genießen durfte.

Corralejo ist zwar nicht die Riesenmetropole, jedoch hatte der Ort an sich dennoch einiges zu bieten. Die ersten beiden Wochen konnte man super Vorort alles erkunden und sich mit der spanischen Kultur langsam anfreunden. Langsam ging dann auch doch schneller als erwartet. Schon nach der ersten Woche wurde ich von Gastro-Arbeitern genau so herzlich empfangen, wie ich bisher alles andere auf der Insel wahrnehmen durfte. Ich habe schneller soziale Kontakte gewonnen, als ich es mir jemals hätte denken können, ohne danach speziell gesucht zu haben. Nach der zweiten Woche, haben dann 2 andere Teilnehmer und ich ein Auto gemietet, um noch mehr Einrücke über die ganze Insel sammeln zu können. Von Preis bis hin zu der Versicherung des Autos lief alles sehr einfach. Auch das Fahren dann
gestaltete sich einfacher als gedacht, innerhalb von 3 Tagen konnten wir dann nahezu die ganze Insel mit allen landschaftlich sowie kulturellen eindrücken besichtigen. Auch ohne ein Auto, kann man dies sicher nach sorgfältiger Planung, mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

All meine Eindrücke, könnte ich noch stunden lang so begeistert ausführen, doch um es verständlicher zu machen versuche ich diese in einem Fazit zu visualisieren.

Ich selber habe in der Vergangenheit ein einziges mal einen Auslandsaustausch genießen dürfen, was aber sehr weit in der Zeit zurück liegt. Durch dieses vergangene Auslandspraktikum konnte ich so viel wie noch nie zuvor in meinem Leben, an Eindrücken von Arbeit bis hin zu Lebensverhältnissen sammeln. Die Mentalität, das Befinden und Verhalten dieser Inselbewohner ist ein ganz anderes, als dass was ich zuvor kannte. Es wird gearbeitet, und teils auch härter als gedacht. Jedoch machen alle etwas ganz anderes als wir hier in Deutschland. Sie sind glücklich. Egal ob ich mit Gastro-Arbeitern, Immobilien-
Marktlern oder Stand-Verkäufer in Kontakt war, wurde ich in jeder Situation sehr herzlich behandelt. Natürlich ist es deren Job und man könnte sagen wir, hier in Deutschland machen es genauso. Der große Unterschied ist, dass all diese Personen Privat genauso herzlich und glücklich waren.

Dies alles, realisiere/reflektiere ich immer noch ständig. So kann ich folgend sagen das all meine Erwartungen an dieses Praktikum, komplett erfüllt wurden. Weshalb mir auch immer bewusster wird, dass dieses Auslandspraktikum wahrscheinlich bzw. hoffentlich nur der Anfang von allem war.

Ich möchte/kann nur jedem der die Möglichkeit hierzu hat, empfehlen diese unbedingt wahrzunehmen!

Lasse, Sommer 2024

Meine Erwartungen an das Praktikum wurden voll und ganz erfüllt – drei Wochen in Sevilla

Vom 12. Mai bis zum 1. Juni absolvierte ich ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Sevilla, Spanien. Die Organisation des Praktikums verlief reibungslos. Schon im Vorfeld wurde mir eine geeignete Unterkunft und ein Praktikumsplatz in einem Touristenbüro zugesichert, und beides wurde wie besprochen bereitgestellt. Die Zusammenarbeit mit „Bildung im Ausland“, der Organisation, die mein Praktikum betreute, funktionierte hervorragend. Ich fühlte mich während meines gesamten Aufenthalts gut unterstützt und betreut.

Einziger Wermutstropfen war die Überweisung eines Betrags, den ich an das Unternehmen, das für mein Praktikum verantwortlich war, überweisen musste. Dieser Betrag wurde mir etwas verspätet überwiesen, was kurzzeitig für Unannehmlichkeiten sorgte. Glücklicherweise klärte sich die Situation und am Ende verlief alles reibungslos.

Meine Erwartungen an das Praktikum wurden voll und ganz erfüllt. Bereits eine Woche vor Beginn meines Praktikums erfuhr ich, dass ich in einem Touristenbüro arbeiten und auch bei Ausflügen mithelfen würde. Dies entsprach genau meinen Interessen und half mir, mich auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. In der ersten Woche war ich hauptsächlich im Büro tätig, wo ich administrative Aufgaben erledigte, Touristen informierte und bei der Planung von Touren half. Ab der zweiten Woche durfte ich regelmäßig bei verschiedenen Ausflügen assistieren, was eine spannende und lehrreiche Erfahrung war. Diese Ausflüge führten uns unter anderem nach Marokko, Córdoba und zum
Caminito del Rey.

Neben den beruflichen Erfahrungen konnte ich auch viel über die spanische Kultur und Lebensweise lernen. Sevilla ist eine Stadt mit reichem kulturellem Erbe und beeindruckender Architektur. Die historischen Gebäude, engen Gassen und lebhaften Plätze haben mich tief beeindruckt und meine Begeisterung für Architektur weiter entfacht. Vor meinem Praktikum hatte ich bereits mein Abitur gemacht und plante, Architektur zu studieren. Durch meine Zeit in Sevilla bin ich mir nun absolut sicher, dass dies der richtige Weg für mich ist. Die Schönheit der spanischen Bauwerke und die vielfältigen architektonischen Stile haben mich sehr inspiriert und meinen Wunsch bestärkt, dieses Fach zu studieren.

Für andere Personen, die ein Auslandspraktikum in Erwägung ziehen, habe ich einige Empfehlungen: Wenn man die Sprache des Ziellandes nicht beherrscht, ist es ratsam, ein Land zu wählen, in dem viele Menschen Englisch sprechen. In Südspanien, insbesondere in Sevilla, sprechen nur wenige Menschen Englisch, was die Kommunikation erschwert hat, da ich kein Spanisch konnte. Zudem würde ich empfehlen, ein Auslandspraktikum entweder mit einer Begleitperson oder für eine längere Dauer zu planen. In drei Wochen kann man zwar einige Menschen kennenlernen, doch die Zeit ist oft zu kurz, um tiefere Verbindungen zu knüpfen. Es ist auch herausfordernd, sich in einer neuen Stadt, in der man die Sprache nicht beherrscht, alleine zurechtzufinden.

Abschließend kann ich sagen, dass mein Auslandspraktikum in Sevilla eine wertvolle und bereichernde Erfahrung war. Es war meine erste Erfahrung dieser Art, und sie hat mir sehr gut gefallen. Die Kombination aus beruflicher Tätigkeit, kulturellen Erlebnissen und der Möglichkeit, meine beruflichen Ziele zu konkretisieren, machte diese Zeit unvergesslich. Ich bin dankbar für diese Gelegenheit und würde ein solches Praktikum jedem empfehlen, der eine ähnliche Erfahrung machen möchte.

Enis S., Mai 2024

Bericht auf Buten un Binnen: ERASMUS+ in Bremen

Das Bremer Nachrichtenmaganzin Buten un Binnen berichtet über ERASMUS+ Auslandsaufenthalte von Auszubildenden, die mit Biludng im Ausland Berufserfahrung im europäischen Ausland sammeln.

https://www.ardmediathek.de/video/buten-un-binnen-oder-regionalmagazin/durch-dieses-programm-koennen-bremer-azubis-europa-besser-kennen-lernen/radio-bremen/Y3JpZDovL3JhZGlvYnJlbWVuLmRlL3JhZGlvYnJlbWVuLmRlL29wZW5tZWRpYS8zXzI4NTQ2Ni9zZWN0aW9uL3VybjphcmQ6ZXBpc29kZTozZWRhODU3NWEzMTgyZGRk

Alle, die mehr erfahren wollen und vielleicht auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt während der Berufsausbildung bekommen haben, wenden sich gerne an uns!

Mein Auslandspraktikum auf Malta

Im Rahmen meiner IHK-Zusatzqualifikation als Europakauffrau benötigte ich ein 3-wöchiges Auslandspraktikum. Da ich meine Englischkenntnisse schon immer mal verbessern wollte habe ich mich für die Insel Malta entschieden.

Die Zusammenarbeit mit „Bildung im Ausland“ hat mir sehr gefallen. Immer, wenn Fragen meinerseits aufkamen, habe ich jederzeit eine hilfreiche Antwort bekommen.

Meine Erwartungen an die 3 Wochen Auslandspraktikum waren:   

  • Meine Englischkenntnisse zu verbessern
  • Viel von der Insel zu erkunden
  • Neue Leute kennenzulernen

Das Praktikum habe ich habe auf Malta in einem Charity Shop gemacht, genauer gesagt ein Second Hand Shop. Neben mir waren ebenfalls mehrere Praktikanten aus Frankreich in dem Shop eingesetzt.

Meine Arbeitszeiten am Montag, Mittwoch und Freitag waren von 11.30 – 17.30 Uhr. Am Dienstag und Donnerstag habe ich von 13.00 – 19.00 Uhr gearbeitet. Am Wochenende hatte ich frei und konnte somit viel von der Insel entdecken.                            

Meine Aufgaben waren die gespendeten Kleidungsstücke auszupacken und zu bügeln, die Kunden zu beraten, die Kasse zu bedienen, den Laden zu organisieren und zu dekorieren und noch vieles mehr.

Meine Kolleginnen in dem Shop haben mich sehr herzlich aufgenommen und die Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern und Praktikanten hat sehr viel Spaß gemacht.

Die Menschen auf Malta sind sehr freundlich und hilfsbereit, man findet sich auf der kleinen Insel sehr schnell zurecht. Besonders die Stadt Valetta muss man unbedingt einmal gesehen haben.

Sophie S., Fühjahr 2024

Meine drei Wochen in Oberbozen

Drei Wochen habe ich im wunderschönen Oberbozen am Ritten in Südtirol, Italien verbracht.

Das „Parkhotel Holzner“ ist ein historisches 4-Sterne Hotel auf 1.200 Höhenmetern, welches Kultur, Nachhaltigkeit und Erholung vereint. Ich habe mir dieses Hotel eigenständig als Partnerbetrieb für mein Auslandspraktikum ausgesucht. Dementsprechend war ich selbstständig in der Kommunikation und Organisation mit dem Hotelier des Parkhotels über meine Zeit vor Ort in Kontakt.

Bei meiner Ankunft in Oberbozen war ich sehr nervös, da meine Vorstellung als Neuling in ein bestehendes, eng zusammenarbeitendes Hotelteam zu kommen, sehr aufregend war. Doch diese Nervosität war eigentlich völlig unbegründet…

Direkt nach meiner Ankunft im Hotel gab es um 17:45 Uhr, bevor der Abendservice um 18:30 Uhr, beginnt das tägliche gemeinsame Abendessen mit dem gesamten Hotelteam. Ich wurde herzlich, offen und super freundlich von Allen empfangen und direkt eingebunden.

Gearbeitet habe ich als Kellnerin im Service, an der Rezeption in der Vorbereitung der hauseigenen Veranstaltungen, in der Vorbereitung der in dieser Zeit stattfindenden Erstkommunionen, in der Gestaltung der Kinderprogramme und der alltäglichen Veranstaltungen wie z.B. das Mittagessen und Abendessen für die Hotelgäste.

Untergebracht war ich in einem der Mitarbeiterzimmer, welche selbst im Hotel sind. Meine Arbeitskleidung bestand aus einer Art Tracht. Ich habe eine schwarze Bluse, einen dunkelgrünen langen Rock und eine kleine weiße Schürze während der Services getragen.

Um mir zwischen den Arbeitsschichten einen Ausgleich zu schaffen, habe ich mir in den drei Wochen angewöhnt entweder vor der Arbeit oder nach der Arbeit eine Wanderung in der traumhaften Natur Oberbozens zu machen. An freien Tagen konnte ich  die Zeit mit Kollegen z.B. am See verbringen oder ich konnte mit der Seilbahn eine 15-Minütige Gondelfahrt nach Bozen, dem größeren Ort am Fuße des Rittens, machen und dort Essen gehen, shoppen oder die Seele einfach baumeln lassen.

Das Auslandspraktikum hat mir die Möglichkeit gegeben, in Arbeitsabläufe eines Unternehmens in einem anderen Land zu schnuppern, hat mich in meiner Selbstständigkeit weitergebracht, mein Selbstbewusstsein gestärkt, meinen Erfahrungsschatz erweitert und mir die Möglichkeit gegeben, meinen Englischen Wortschatz im Bereich meiner Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau zu vergrößern. Ich habe sehr viele tolle Menschen kennengelernt, welche zu neuen Freunden geworden sind.

Die Möglichkeit mit „Erasmus +“ und „Bildung im Ausland“ ein Auslandspraktikum machen zu können, aus seiner Komfortzone herauszutreten und seinem gewohnten Alltag für eine kurze Zeit den Rücken zuzukehren, kann ich nur empfehlen.

Kathrin L., Fürhjahr 2024

Praxiseinsatz auf Island

Die Organisation des vierwöchigen ERASMUS+ Praktikums lief über meine Pflegeschule (Bremer Zentrum für Pflegebildung) und der “Bildung im Ausland UG” in Bremen.

Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen: es lief alles super, ich hatte immer einen Ansprechpartner bei Fragen, habe immer schnell Rückmeldung bekommen und es wurde sich sehr darum bemüht, dass alles glatt läuft.

Erwartungen & Erfahrungen:

Von diesem ERASMUS-Praktikum habe ich mir erhofft, neue Erfahrungen zu sammeln und einen Einblick in die Arbeit der psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus eines anderen Landes zu machen und auch Vergleiche zu Krankenhäusern und Psychiatrie in Deutschland zu ziehen. Dafür eignet sich Island ganz hervorragend!

Auch wenn das SAK in Akureyri ein eher kleines Krankenhaus ist, sind sie dort für alle Eventualitäten gewappnet. Ich war sehr beeindruckt über die tolle interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ärzte, Pflegekräfte, Assistenten & Therapeuten waren alle “auf einem Level” und haben wirklich Hand in Hand gearbeitet, um die bestmögliche, individuelle Versorgung & Therapie für die Patienten zu gewährleisten. Das hat mich wirklich sehr beeindruckt. Auch herrschte ein sehr freundschaftlicher Umgang zwischen den Angestellten. Ich hatte den Eindruck, dass man dort sehr viel Wert auf ein gutes Miteinander legt. So wurden z.B. gemeinsame Freizeitaktivitäten geplant und es gab regelmäßig Besprechungen nach den Schichten, in denen die Schicht reflektiert wurde, wie gut (oder schlecht) die Beteiligten die Arbeit empfunden haben.

Ich habe versucht möglichst ohne große Erwartungen in dieses Praktikum zu gehen, aber natürlich hat man gewisse Vorefahrungen und vergleicht diese unbewusst mit dem was man hier vorfindet. Die wenigen Erwartungen , oder besser gesagt Vorstellungen, wurden bei weitem übertroffen.

Persönliche/berufliche Veränderungen:

Bevor ich diesen Einsatz in der Psychiatrie hatte, konnte ich mich eher nicht so sehr in diesem medizinischen Arbeitsfeld sehen. Doch ich muss nun sagen, dass sich meine Meinung hierzu komplett geändert hat. Anstatt der “Fließband-Arbeit” auf einer Station im Krankenhaus möchte ich nun lieber im psychiatrischen Feld tätig werden. Dieser Entschluss ist sicher. Ich kann nur jedem Raten erstmal alle möglichen Erfahrungen zu machen, bevor man sich festlegt. Das ziehe ich zumindest aus diesem Praktikum.

Tipps für andere Azubis:

  • Wenn ihr im Winter das Praktikum macht: zieht euch warm an! Wir hatten im Februar noch Temperaturstürze von bis zu -20°!
  • Gute bis sehr gute Englischkenntnisse sind für Island ein Muss! Ansonsten habt ihr keine Chance im Krankenhaus zu kommunizieren & zu dokumentieren. Ich meine es wirklich ernst!
  • Spart euch Geld an – Island ist eines der teuersten Länder der Welt! Die ERASMUS-Förderung hat längst nicht alle Kosten abgedeckt.
  • Die Verkehrs-Infrastruktur ist mäßig. Ein Führerschein wäre definitiv von Vorteil wenn ihr vorhabt, die Umgebung zu erkunden.

Jasmin K., Februar 2024

Drei Wochen Sprachkurs in Dublin

Organisation und Vorbereitung:
Ich hatte die Möglichkeit an einem dreiwöchigen Auslandsaufenthalt in Dublin, Irland teilzunehmen.
Die Organisation mit Bildung im Ausland verlief reibungslos und professionell. Allerdings gab es eine Herausforderung mit der deutsch-irischen Auslandshandelskammer, die sehr lange gebraucht hat, um uns über unsere Gastfamilien zu informieren. Die Kommunikation mit der Auslandshandelskammer war ebenfalls schwierig, was zu einigen Verzögerungen und Unklarheiten führte.
Glücklicherweise fand eine Informationsveranstaltung mit Bildung im Ausland statt, bei der alle offenen Fragen geklärt werden konnten. Hier erhielten wir wichtige Informationen über den Ablauf des Aufenthalts und praktische Tipps für das Leben in Dublin.

Meine Erwartungen vorher und nachher:
In Dublin selbst genoss ich die lebendige Atmosphäre der Stadt., die reiche Kultur und die freundlichen Menschen. Der Englischkurs gestaltete sich als anspruchsvoll, aber lohnend, obwohl ich zugeben muss, dass der Unterricht manchmal etwas „trocken“ war. Ich hatte mir etwas abwechslungsreicheres erhofft. Die Arbeitsblätter hatten oft das gleiche Schema und das Lernen hätte interessanter und aktiver gestaltet werden können. Eine Herausforderung während meines Aufenthalts war zudem, dass meine Klasse ausschließlich aus deutschen Teilnehmern bestand. Ich hatte mir gewünscht, andere Kulturen kennenzulernen.
Trotzdem waren die Schule und die Lehrer großartig und haben ihr Bestes gegeben, um uns zu unterstützen. Darüber hinaus boten kulturelle Aktivitäten, wie Stadtführungen und Museumsbesuche, spannende Einblicke in die Geschichte und das Leben in Irland.

Persönliche und berufliche Veränderungen:
Ich habe eine neue kulturelle Perspektive gewonnen, meine Selbständigkeit gestärkt und bin offener für neue Herausforderungen geworden. Beruflich habe ich meine Englischkenntnisse verbessert und diese Erfahrungen werden zweifellos meine zukünftigen beruflichen Aussichten verbessern und mir neue Möglichkeiten eröffnen.

Best Practice Tipps für andere Auszubildende:
Für andere Auszubildende, die einen ähnlichen Auslandsaufenthalt planen, würde ich empfehlen, sich frühzeitig über alle Details zu informieren und aktiv an Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Es ist auch wichtig, offen für neue Erfahrungen zu sein und sich auf die kulturelle Vielfalt einzulassen. Darüber hinaus empfehle ich, während des Aufenthalts Kontakte zu knüpfen und das Beste aus den angebotenen Aktivitäten herauszuholen.

Fazit:
Ich bin dankbar für die Möglichkeit, diese Erfahrung gemacht zu haben, und freue mich darauf, die gewonnenen Erkenntnisse und Fähigkeiten in meiner zukünftigen Karriere einzusetzen.

Sultan Bastürk, März 2024

Annahmestop für Pool-Teilnehmende in 2024

Aufgrund der hohen Zahl an Bewerbungen von Pool-Teilnehmenden (Bewerbungen aus dem Bundesgebiet) können wir leider derzeit keine Zusagen für Aufenthalte im Jahr 2024 machen!

Bewerbungen für Aufenthalte ab 2025 nehmen wir gerne an.

Auch Bewerbungen von Auszubildenden und SchülerInnen, die in Bremen und umzu ihre Ausbildung machen bzw. hier eine Berufsschule besuchen, nehmen wir nach wie vor gerne entgegen. Bitte beachten Sie aber die Bewerbungsfrist von mindesten 4 Monate vor Beginn des Auslandsaufenthaltes.

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