Author Archives: m.seidlitz

Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt – 3 Wochen Praktikum in einem Hotel in Sevilla

Vom 21.06.2026 bis 11.07.2026 absolvierte ich im Rahmen von Erasmus+ ein Auslandspraktikum in der Pensión Vergara in Sevilla. Die Pensión ist ein kleines Hotel mit einer familiären Atmosphäre, wodurch ich mich von Anfang an gut aufgenommen gefühlt habe.

Während meines Praktikums arbeitete ich an der Rezeption und konnte den täglichen Ablauf eines Hotels kennenlernen. Zu meinen Aufgaben gehörte die Überprüfung von Buchungen, die Zuweisung und Belegung der Zimmer sowie das Verstauen des Gepäcks der Gäste. Dadurch erhielt ich einen guten Einblick in die täglichen Abläufe an der Rezeption und konnte den Umgang mit Gästen sowie organisatorische Tätigkeiten im Hotelalltag kennenlernen. 

Die Organisation meines Aufenthalts durch Bildung km Ausland verlief reibungslos. Vor Ort wurde ich von Incoma betreut, die bei Fragen oder Problemen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung standen. Dadurch fühlte ich mich während meines gesamten Aufenthalts gut unterstützt. 


Vor meiner Reise war ich gespannt, wie die Arbeit in einem Hotel im Ausland ablaufen würde und ob ich mich trotz der Sprachbarriere gut zurechtfinden würde. Diese Bedenken legten sich jedoch schnell. Ich konnte meine Sprachkenntnisse im täglichen Kontakt mit Gästen verbessern und viele neue Erfahrungen im Umgang mit internationalen Besuchern
sammeln.

Das Praktikum hat mich sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht. Ich bin selbstständiger geworden, habe gelernt, mich schneller auf neue Situationen einzustellen, und konnte wertvolle Einblicke in den Hotelalltag gewinnen. Besonders die Arbeit in einem kleinen, familiären Betrieb hat mir gezeigt, wie wichtig Teamarbeit und ein persönlicher Umgang mit Gästen sind.


Während meines Auslandspraktikums konnte ich mein Sprachniveau deutlich verbessern. Durch den täglichen Kontakt mit meinen Kollegen sowie den Freundschaften, die ich mit Menschen aus England, Frankreich, Spanien und Italien geschlossen habe, konnte ich meine Englisch und Spanisch Kenntnisse regelmäßig anwenden und erweitern. Dadurch bin ich im Umgang mit  Fremdsprachen deutlich sicherer geworden und habe mehr Selbstvertrauen beim Sprechen entwickelt.


Abschließend kann ich sagen, dass das Erasmus-Auslandspraktikum eine sehr wertvolle Erfahrung für mich war. Ich würde jeder Zeit wieder mit Bildung im Ausland ein Praktikum absolvieren. Ich habe nicht nur fachlich und sprachlich viel dazugelernt,  sondern auch persönlich an Selbstständigkeit und Selbstvertrauen gewonnen. Ich würde jedem Auszubildenden empfehlen, diese Möglichkeit zu nutzen, da sie sowohl für die berufliche als auch für die persönliche Entwicklung eine große Bereicherung ist.

Brian L., Sommer 2026

ERASMUS+ Auslandspraktikum in Belfast – Mehr als nur ein Praktikum

Auf nach Belfast

Im Rahmen meiner Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei der cambio StadtAuto Bremen CarSharing GmbH hatte ich die Möglichkeit, ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Belfast, Nordirland, zu absolvieren. Ermöglicht wurde mir dieser Aufenthalt durch das ERASMUS+-Programm meiner Berufsschule, der Helmut-Schmidt-Schule Bremen.

 

Als ich die Zusage erhielt und meinen Flug nach Belfast buchen konnte, war die Vorfreude sofort groß. Für mich war es das erste Mal, dass ich für einen längeren Zeitraum allein im Ausland leben und arbeiten würde. Entsprechend gespannt war ich auf die kommenden Wochen.

 

Mein Praktikum bei Volunteer Now

Mein Praktikum absolvierte ich bei Volunteer Now, einer Organisation, die sich für freiwilliges Engagement in Nordirland einsetzt. Dort wurde ich von Beginn an freundlich aufgenommen und in verschiedenen Aufgaben eingebunden. Besonders interessant war es für mich, die Arbeitsweise einer internationalen Organisation kennenzulernen und zu sehen, wie Projekte geplant und umgesetzt werden.

 

Ein besonderes Highlight meines Praktikums war die Mitarbeit an den Vorbereitungen für das Fleadh 2026 in Belfast. Dabei konnte ich Einblicke in die Organisation eines internationalen Großevents gewinnen und bei der Koordination von Freiwilligen unterstützen. Es war spannend zu erleben, wie viel Planung und Zusammenarbeit hinter einer solchen Veranstaltung steckt.

 

Arbeiten auf Englisch

Eine der größten Erfahrungen war für mich die tägliche Arbeit in englischer Sprache. Anfangs musste ich mich erst daran gewöhnten, doch mit jedem Tag wurde ich sicherer. Durch die Gespräche mit meinen Kolleginnen und Kollegen sowie die Arbeit im Team konnte ich meine Englischkenntnisse deutlich verbessern und mehr Selbstvertrauen beim Sprechen gewinnen.

 

Zwischen Belfast und Dublin

Neben dem Praktikum blieb auch genügend Zeit, Belfast und die Umgebung zu erkunden. Besonders beeindruckt haben mich die offene und freundliche Art der Menschen sowie die interessante Geschichte und Kultur Nordirlands. Auch die Landschaft hat mich begeistert und meinen Aufenthalt zu einer unvergesslichen Erfahrung gemacht.

 

Ein besonderes Highlight meines Aufenthalts war außerdem ein Wochenendausflug nach Dublin. Dort hatte ich die Möglichkeit, den St. Patricks Day mitzuerleben. Die festliche Atmosphäre, die zahlreichen Veranstaltungen und die vielen Menschen in den grün geschmückten Straßen machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Durch den Besuch in Dublin konnte ich neben Nordirland auch die Republik Irland kennenlernen und weitere Eindrücke von der irischen Kultur sammeln.

 

Mein Fazit:

Rückblickend waren die drei Wochen in Belfast eine sehr wertvolle Zeit. Ich konnte nicht nur meine berufliche Erfahrungen sammeln, sondern habe mich auch persönlich weiterentwickelt. Das Auslandspraktikum hat mir gezeigt, wie bereichernd es ist, neue Kulturen kennenzulernen, Verantwortung zu übernehmen und den eigenen Horizont zu erweitern.

 

Ich kann jedem Auszubildenden empfehlen, die Chance auf einen Auslandspraktikum zu nutzen. Die Erfahrungen, die man dabei sammelt, begleiten einen weit über die Ausbildungszeit hinaus.

 

Abschließend möchte ich mich bei der Helmut-Schmidt-Schule Bremen, der cambio StadtAuto Bremen CarSharing GmbH, Volunteer Now und Bildung im Ausland Bremen für diese besondere Möglichkeit bedanken.

 

(Habe bereits einen LinkedIn Betrag gepostet, was ähnlich aufbaut: https://www.linkedin.com/posts/jathusan-kamalanathan-2389152b2_erasmus-auslandspraktikum-nordirland-ugcPost-7450638294532472832-KUTQ/?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAEs-AAwBMT9N7rm8XixgWnt42CP-1raaNwE)

 

 

Auslandspraktikum in Belfast


Hey ich bin Malina und habe im März ´26 ein vierwöchiges Praktikum in einem
Keramikstudio in Belfast, Nordirland absolviert.
Schon einige Monate bevor die Reise startete, hatte ich mehrere Video-Calls und Treffen
mit Bildung im Ausland, bei denen mir genauere Eindrücke geboten wurden und ich durch
die einzelnen Schritte geleitet wurde. Durch die Zusammenarbeit von Bildung im Ausland
und Intern Europe, die Partner-Organisation aus Belfast, wurden alle organisatorischen
Dinge, wie die Suche nach einem passenden Praktikumsbetrieb und nach einer
Unterkunft für mich übernommen.
In den Tagen bevor es losging, war ich natürlich sehr aufgeregt und gespannt, was mich
alles erwartet. Wie ist der Praktikumsbetrieb? Wie sind die Menschen in Nordirland? Was
werde ich alles Neues lernen? Diese und viele, viele mehr Fragen gingen mir durch den
Kopf und bevor ich zu Ende denken konnte, ging die Reise schon los.
Vor Ort durfte ich feststellen, dass die Menschen in Nordirland super herzlich und offen
sind, deshalb habe ich mich auch schnell in meinem Betrieb eingelebt. Ich habe den
Alltag in einem Keramikstudio genau kennengelernt und viele verschiedene Dinge, wie
zum Beispiel Ton-Recycling, gelernt. Außerdem durfte ich mich auch selber kreativ
ausleben und eigene Produkte erstellen.
Nicht nur habe ich im Betrieb Neues gelernt, sondern auch in meinem Alltag vor Ort.
Ich habe das erst Mal „allein“ gelebt, also ohne Eltern, aber dafür mit ganz vielen anderen
Praktikant*innen aus verschiedenen Ländern und Städten, so hat sich eine tolle Gruppe
gebildet. In meiner Freizeit konnte ich die Stadt und das Land genauer kennenlernen und
neue Eindrücke sammeln.
Ich bin definitiv in dieser Zeit über mich hinausgewachsen und kann jedem, der diese
Möglichkeit bekommt, nur raten: Nimm sie an, denn du wirst eine mega geile Zeit haben!

Malina, März 2026

Three Weeks of Corralejo – Internship


During my three-week internship abroad in Corralejo, Fuerteventura, I was able to gain many
valuable experiences, both professionally and personally.
What I learned most was to become more independent and to take responsibility for my tasks.
Since I was in a new environment, I often had to make decisions on my own and adapt to new
situations. As a result, I gained more confidence in my own abilities.
One important lesson I took away was the topic of customer retention.
I was taught that, in the long term, it is more worthwhile to have one customer who invests €1,000
and is convinced by your work than to gain 1,000 customers who each pay only €1. It is not about
reaching as many customers as possible, but about building genuine relationships, creating trust,
and providing real value.
In addition, I learned to evaluate the value of a project not only by its price but also by the amount
of time it requires. If a customer wants a project completed on very short notice, it is justified to
charge a higher price because it means postponing or leaving another task unfinished. This
helped me understand how important it is to realistically assess and appreciate the value of my
own time and work.
I saw how important advertising and a strong presence on social media are.
A large part of my tasks consisted of accompanying Chantal in creating content for Instagram,
YouTube, TikTok, and Facebook. I recorded many videos and observed how she works,
communicates with people, and presents herself.
Through this, I understood how much planning, creativity, and authenticity are behind successful
social media marketing and how much influence good advertising can have on the success of
your work.
Another important lesson was to take care of yourself while working.
Chantal places great importance on being aware of your own energy and regularly asking
yourself, “How do I feel today? With what mindset am I approaching my tasks?”
I became aware that your own attitude and motivation have a significant influence on working with
other people and on the quality of your own work.
In this context, I also take away the importance of saying no sometimes and delegating tasks, as
in the past I preferred to do everything myself to make sure everything was done the way I would
have done it.
I also developed personally.
I learned to approach new people openly, embrace new experiences, and do things on my own
from time to time. This helped me become more self-confident and step outside of my comfort
zone. Especially in another country, this allowed me to gain many new impressions and become
more independent.
Of course, there were also many challenges from which I was able to learn a great deal.
I learned that things do not always go according to plan and that flexibility is very important in
everyday work.
I also learned that perfection is often not necessary and that sometimes it is better to simply get
started instead of thinking about every detail for too long. Dealing with spontaneous changes and
different ways of working also showed me how important adaptability and patience are.
Another initial challenge was working in an international team.
Since not everyone spoke the same language, I had to learn how to communicate effectively even
without sharing a common language.
For example, one colleague could not speak English, so we often worked with translation apps.
Nevertheless, through mutual support, patience, and non-verbal communication, we understood
each other and successfully completed our work together.
This made me realize that good teamwork does not depend solely on speaking the same
language, but above all on openness, respect, and the willingness to find solutions together.
Overall, the internship was a very valuable experience.
I not only gained professional insights into the fields of marketing, social media, and customer
communication, but also developed important skills for my personal growth.
The three weeks in Fuerteventura showed me how important independence, openness, a positive
attitude, and building long-term relationships are for both professional and personal success.
However, in the future I would try to stay abroad for longer than three weeks, as the time passes
very quickly. A longer stay provides the opportunity to take on more responsibility, become more
involved in daily work processes, and integrate more deeply into the team.

Mara B., Juni 2026

Viele neue Eindrücke und sprachliche Weiterentwicklung

Im Rahmen eines einmonatigen Praktikums verbrachte ich vier Wochen in Irland. Während dieser Zeit arbeitete ich in einem Kindergarten und konnte viele neue Erfahrungen im Umgang mit Kindern sammeln.
Zu meinen Hauptaufgaben gehörte die Betreuung der Kinder im Alltag. Ich unterstützte die Erzieherinnen und Erzieher bei verschiedenen Aktivitäten, spielte mit den Kindern und half dabei, eine angenehme und sichere Umgebung zu schaffen. Durch die tägliche Arbeit mit den Kindern konnte ich meine sozialen Fähigkeiten, meine Geduld und meine Verantwortungsbereitschaft weiterentwickeln.
Während meines Aufenthalts wohnte ich bei einer Gastfamilie. Das Zusammenleben war nicht immer einfach und entsprach nicht ganz meinen Erwartungen. Trotzdem konnte ich dadurch lernen, mich an neue Situationen anzupassen und selbstständiger zu werden.
Neben dem Praktikum hatte ich die Möglichkeit, Irland kennenzulernen und meine Englischkenntnisse zu verbessern. Besonders
der tägliche Kontakt mit englischsprachigen Menschen half mir dabei, sicherer im Umgang mit der Sprache zu werden.
Insgesamt war das Praktikum eine interessante und lehrreiche Erfahrung. Trotz einiger Herausforderungen konnte ich viele neue Eindrücke sammeln und sowohl persönlich als auch sprachlich von dem Aufenthalt profitieren.

Emma H., April 2026

SEVILLA HAT MIR GEZEIGT, WIE GROSS DIE WELT WIRKLICH IST

Hola, ich bin Andy, aus Bremen – und ich war im Mai für ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Sevilla. Und was soll ich sagen: Diese Reise hat meinen Blick auf alles verändert.

Ich hab in einem Salon gearbeitet – mitten in der Stadt, mit ein zwei Frauenteam. Erst war’s klein, aber ich mega herzlich aufgenommen. Wir haben zusammen gearbeitet, gelachtvoneinander gelernt – und ich hab gesehen, wie anders, aber auch wie inspirierend Friseurarbeit im Ausland sein kann. Und es ging nicht nur um Haare. Ich hab gelebt.

Ich war auf der Feria im Mai – so ein buntes, wunderschönes Festival, dass die ganze Stadt auf den Kopf stellt. Ich hab wieder Bachata und Salsa getanzt – nicht zum ersten Mal, aber endlich wieder mit richtigem Feeling und Rhythmus. Ich war am Torre del Oro, einem alten Turm direkt am Wasser – und das erste Mal in meinem Leben habe ich versucht, ein Gebäude nachzumalen. Das war ein richtig cooles Moment. Ich hab viele Leute kennengelernt – nicht nur aus Spanien, sondern auch aus Portugal, Frankreich, Italien, Brasilien, Marokko … und mit jedem Gespräch ist mein Kopf ein Stück weiter aufgegangen.

MEINE ZUKUNFTSZIELE HABEN SICH DEUTLICH GEÄNDERT.

Ich hab in Sevilla gemerkt, wie groß die Welt wirklich ist – und wie klein Bremen eigentlich wirkt, wenn man sie gesehen hat. Ich will nicht mehr nur hier bleiben. Ich will reisen, weiter lernen, mich entwickelnals Friseur und als Mensch. Ich will mit verschiedenen Kulturen arbeiten, andere Haarstrukturen kennenlernen, neue Techniken ausprobieren – und mir irgendwann meinen eigenen Stil aufbauen. Einen, den ich dann zurück nach Bremen bringen kann – um hier neue Impulse zu geben, was zu verändern, was weiterzugeben.

Ich bin zurückgekommen mit mehr als nur Urlaubsbräune – ich bin zurückgekommen mit Klarheit. Danke an alle, die das möglich gemacht haben. Und danke an Sevilla – für Sonne, Menschen, Farben, Kultur und echte Inspiration.

Andy H., Mai 2025 

Auslandsaufenthalte 2026 – Termine und Ziele

Auch im Jahr 2026 bieten wir wieder Gruppenreisen an. Hier sind die Reisedaten und mögliche Ziele:

Wann?

  • Ostern, 15.03. – 04.04.2026 (Bewerbungsfrist: 01.01.2026)
  • Sommer I, 21.06. – 11.07.2026 (Bewerbungsfrist: 01.01.2026)
  • Sommer II, 12.07. – 01.08.2026 (Bewerbungsfrist: 31.03.2026)

Wohin? An folgenden Ort bieten wir Aufenthalte bei Partneragenturen an, die das Praktikum organisieren sowie eine Unterkunft und einen Ansprechpartner vor Ort stellen:

  • Malta: Landessprache auf Malta ist Englisch, wodurch alle Praktika auf Englisch angeboten werden
  • Spanien: Fuerteventura, Bilbao oder Sevilla; Grundkenntnisse in Spanisch sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung
  • Polen: Breslau; es werden keine Polnischkenntnisse vorausgesetzt, die Praktika finden auf Englisch statt
  • Irland: Cork oder Dublin
  • UK: Belfast; Praktika nur in Gemeinnützigen Organisationen möglich
  • Italien: Bologna

Hinweis: Aufgrund nationaler Gesetze ist Praktika in Irland, UK und Malta die Staatsangehörigkeit eines EU-Staates Voraussetzung! Aufenthaltstitel sind leider nicht ausreichend.

Die angebotenen Reisen beinhalten in der Regel ein dreiwöchiges Praktikum in deinem Berufsbereich, eine Unterkunft sowie die Betreuung durch einen Ansprechpartner vor Ort. In manchen Fällen können auch zusätzlich Sprachkurse angeboten werden.

Die Organisation und Vorbereitung des Aufenthaltes findet in Bremen statt – hier wird auch ein Interkulturelles Seminar angeboten, welches für die Herausforderungen eines Auslandspraktikums sensibilisiert. Dieses Seminar gilt als Teil der Auslandserfahrung, die Teilnahme ist daher verpflichtend. Alle unsere Teilnehmenden werden individuell zum Seminar eingeladen. Weiterhin bieten wir eine individuelle Auswertung nach Rückkehr an. Zertifiziert wird der Aufenthalt mit dem EUROPASS Mobiliät.

Kosten?
Ein Teil der Kosten für das Auslandspraktikum kann über das ERASMUS+ Programm gefördert werden, darüber sind in der Regel die Kosten für Betreuung, Organisation, Vor- und Nachbereitung, Unterkunft gedeckt.
Selbst zu tragen sind die Reisekosten sowie Ausgaben für Verpflegung, einen Sprachkurs und Freizeit vor Ort.

Neugierig? Bewirb dich jetzt für einen Praktikumsaufenthalt! Bitte beachte die Bewerbungsfristen!

Noch nicht entschieden? Hier findest du Erfahrungsberichten ehemaliger Teilnehmender, die dir die Entscheidung vielleicht erleichtern.

Die Termine oder Zielorte passen für dich nicht? Es besteht immer die Möglichkeit auch unabhängig von den oben genannen Terminen und Orten ein Auslandspraktikum zu realisieren. Sprich uns gerne an!

Mirjam Seidlitz
Vivien Schenk
Tel.: +49 421 43744682
info[at]bildungimausland.de

Auslandspraktikum in Barcelona – eine wertvolle Erfahrung

Im Rahmen meiner Ausbildung zur Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation zur Europakauffrau hatte ich die Möglichkeit, ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Barcelona zu machen. Mein Ausbildungsbetrieb hat dort eine Tochtergesellschaft, in der ich während dieser Zeit mitarbeiten konnte. Gefördert wurde das Praktikum durch Erasmus+, organisiert über Bildung im Ausland.

Ein paar der Aufgaben, die ich dort übernommen habe, waren mir schon aus dem Arbeitsalltag in Deutschland bekannt. Gleichzeitig konnte ich aber auch in neue Bereiche reinschauen und meine Kenntnisse erweitern. Besonders spannend war es, zu sehen, wie sich die Arbeitsweise in Spanien in manchen Punkten von der in Deutschland unterscheidet.

Was für mich besonders wichtig war: Ich bin in dieser Zeit selbstständiger geworden. In einer fremden Stadt zu leben, sich im Alltag zurechtzufinden und neue Kontakte zu knüpfen, war anfangs ungewohnt – aber ich habe mich schnell eingefunden. Die Kolleg*innen vor Ort waren sehr freundlich und hilfsbereit, was mir den Einstieg erleichtert hat.

Auch außerhalb der Arbeit habe ich viele neue Eindrücke gesammelt. Ich habe die Stadt erkundet und gelernt, mich in einer ungewohnten Umgebung sicher zu bewegen.

Insgesamt war das Praktikum eine wertvolle Erfahrung – fachlich und persönlich. Ich kann ein Auslandspraktikum auf jeden Fall weiterempfehlen. Man lernt nicht nur etwas über internationale Arbeitsabläufe, sondern auch viel über sich selbst.

Anna T., Sommer 2025

Mir wurde viel Vertrauen entgegengebracht

Ich habe vom 30. Juni bis zum 25. Juli 2025 ein Auslandspraktikum im Bereich Eventmanagement auf Malta absolviert. Organisiert wurde das Praktikum von „Bildung im Ausland“ – und ich kann sagen: Alles verlief durchweg reibungslos.

Schon das vorbereitende Seminar hat mir geholfen, mich gut auf den Aufenthalt einzustellen und mit
einem sicheren Gefühl nach Malta zu reisen. Während der gesamten Zeit hatten wir jederzeit einen Ansprechpartner, was mir zusätzliche Sicherheit und Unterstützung gegeben hat.

Auch die Betreuung vor Ort durch NSTS war hervorragend. Es gab drei Meetings – zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Praktikums, in denen wir unsere Eindrücke teilen, Fragen stellen oder auch eventuelle Probleme offen ansprechen konnten. Ich habe mich während meines gesamten Aufenthalts jederzeit gut aufgehoben gefühlt, sowohl organisatorisch als auch menschlich.

Im Rahmen meines Praktikums durfte ich bei der Planung und Durchführung von drei großen Festivals mitwirken: dem Gozo Food Festival, dem Malta Food Festival und dem Pinta Beer Festival. Besonders spannend war meine Mitarbeit beim Gozo Food Festival, ich war nicht nur in die Vorbereitungen eingebunden, sondern konnte auch beim Aufbau helfen und das Event live miterleben. Das war für mich ein absolutes Highlight!

Was mir besonders positiv in Erinnerung bleiben wird: Ich wurde nicht wie eine typische Praktikantin behandelt, sondern als vollwertiges Teammitglied gesehen. Mir wurde viel Vertrauen entgegengebracht, ich durfte eigenständig Aufgaben übernehmen und hatte das Gefühl, wirklich gebraucht zu werden.

Insgesamt war das Praktikum eine unglaublich bereichernde Erfahrung, die mich nachhaltig positiv geprägt hat. Ich habe nicht nur viel über die Organisation und Umsetzung von Festivals gelernt, sondern auch neue Kulturen, Arbeitsweisen und tolle Menschen kennengelernt. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diese Chance nutzen durfte und würde jederzeit wieder so eine Erfahrung machen!

Nanai S., Sommer 2025

Du willst mehr Pädiatrie in der Pflege Ausbildung? – Der Auslandsaufenthalt machts möglich!


Ich wusste schon als ich die Ausbildung zur Pflegefachfrau angefangen habe, dass ich unbedingt ins Ausland möchte – so eine einmalige Gelegenheit lässt man sich doch nicht entgehen! Allerdings hatte ich da noch keine Vorstellung, wo ich das genau machen möchte. Im 2. Lehrjahr war ich dann auf einer Wochenbettstation eingesetzt, das hat mir unfassbar gut gefallen, sodass ich es sehr schade fand, dass das der einzige reguläre Pädiatrieeinsatz sein sollte. Doch als ich mir die verschiedenen Kliniken angeschaut habe, die uns im Rahmen des Erasmus Programms vorgestellt wurden, bin ich auf die Idee gekommen, meinen Auslandseinsatz zu nutzen, um nochmal mit Neugeborenen zu arbeiten. Und so bin ich am Ende auf der NIMCU (Neonatal intermediate Care Unit) des Kepler Universitätsklinikums in Linz gelandet.

Die Organisation war tatsächlich erstaunlich einfach, denn ich wurde ständig von Mirjam Seidlitz von Bildung im Ausland und der zuständigen Lehrperson von meiner Berufsschule unterstützt.

Meine Erwartungen haben sich so ziemlich mit dem gedeckt, wie es dann am Ende auch war. Das Team war sehr nett, mir wurde viel erklärt, ich konnte viel lernen und vor allem auch vieles selbst tun. Ich war sehr froh, vorher schon mit Neugeborenen gearbeitet zu haben, denn so war ich im grundlegenden Handling schon sicher und kannte einige fachspezifische Begriffe. Das war insofern gut, als dass ich mich dadurch schneller auf das mir neue Setting der Intensivbetreuung einlassen konnte. Natürlich kenne ich nach den 4 Wochen Praktikum nicht alle Geräte, Krankheitsbilder, Medikamente etc., trotzdem konnte ich meinen Wissensschatz erweitern, weswegen ich mich gegen Ende des Praktikums immer sicherer gefühlt habe, kleine Aufgaben auch eigenständig zu übernehmen.

Was mir besonders gut gefallen hat war die Gesamtorganisiation auf der Station. Alle hatten ihre festen Zuständigkeiten, aber es wurde auch ständig kommuniziert ob und in welcher Form Unterstützungsbedarf bei einzelnen Aufgaben besteht. Insgesamt habe ich dort gesehen, wie ein unterstützendes und wertschätzendes Arbeiten möglich sein kann.

Interessant war auch, das Pflegesystem in Österreich kennenzulernen. Wie läuft das Pflegestudium ab? Welche Kompetenzen haben Pflegekräfte? Wie ist der Schichtdienst organisiert? Ich konnte mich viel mit Kolleg*innen über die beiden Gesundheitssysteme in Deutschland und Österreich unterhalten und einige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede feststellen. Für einen kritischen Blick auf unser veränderungsbedürftiges Gesundheitssystem war das sehr aufschlussreich ☺

Ich habe während meines Aufenthalts in einem Wohnheim der Klinik gewohnt, was sehr komfortabel war und dich an der Klinik. Allerdings hatte ich kein WLAN. Wer also lernen möchte, Zeit mit sich selbst statt mit dem Handy zu verbringen ist hier genau richtig. Man wird kreativ, entdeckt die Stadt und vielleicht neue Interessen. Ich kann sehr empfehlen, diese Zeit ganz für sich zu nutzen. Man kann sich selbst reflektieren und die (im Praktikum) erlebten Dinge intensiv auf sich wirken lassen.

Alles in Allem ist das Auslandspraktikum also eine Chance, die man sich sehr individuell gestalten kann und nutzen sollte ☺

Antonia G., Frühjahr 2025 

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